Ill Nino
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Aktueller VÖ
Tour Daten
Band Mitglieder
Cristian Machado
Dave Chavarri
Ahrue Luster
Jardel Paisante
Lazaro Pina
Danny Couto
Aktuelle Veröffentlichung: ILL NIÑO "One Nation Underground" VÖ: 26.09.2005 Ill Niño sind zurück und haben ihr neues Album „One Nation Underground“ im Gepäck! Auf ihren ersten zwei Alben boten Ill Niño nicht nur wütende Riffgewitter, wild gewordene Beats und feurige Vocals, auch die ihrem Latin-Ursprung entstammenden Elemente aus Tribal-Percussions, Flamenco-Gitarren und spanischen Lyrics wurden schnell zum Markenzeichen der Band – ekstatischer Latino-Metal wie er Haupt und Hüften zum Schwingen bringt. Obwohl dieser Sound erfrischend neu war und schnell eine weltweit riesige Anhängerschaft fand, fühlte sich das Sextett dennoch durch seine selbst auferlegten Trademarks eingezwängt. Das dritte Album, „One Nation Underground“, sollte deshalb impulsiver klingen, den allgemeinen Erwartungen den Rücken zukehrend. "We wanted to make a record that would make us happy as musicians first and foremost" so Sänger Cristian Machado. Indem sie die Grenzen ausgedehnt und nur auf die eigenen Wünsche gehört haben, waren Ill Niño in der Lage, die Musik zu schreiben, die der Band neue Türen öffnet und die vor den Aufnahmen gefühlte Wut, Desillusion und Melancholie der Jungs passend reflektiert. "There was nothing holding us back this time," so der peruanische Ex-Pro Pain und Ex-M.O.D. Drummer Dave Chavarri. "We wanted to let it rip and jam on different Latin rhythms and see where it led us." Das Ergebnis konnte nur das intensivste, konsequenteste und kreativste Album der Bandgeschichte werden. „One Nation Underground“ klingt in vielen Momenten verdammt rockig und versprüht eine beeindruckende Ideenvielfalt. Aber wenn es brutal wird, dann gibt es so richtig was auf die Mütze wie der Hassbatzen „Turns To Grey“ eindrucksvoll beweist. Bei dieser Nummer stand kein Geringerer als Hardcore-Ikone Jamey Jasta vor dem Mikro, seines Zeichen Frontmann der Szene-Schwergewichte Hatebreed. Der Opener „This Is War“ beginnt mit harschen Vocals, Gift und Galle spuckenden Riffs und einem prägnant melodischen Refrain, frohlockt aber gen Ende plötzlich mit einem Latin-Jam in bester Santana-Manier. „Everything Beautiful“ hingegen setzt gleich auf exotische Rhythmen, erinnert aber mit seinem akzentuiertes Gitarrenspiel und sehnsüchtigen Gesang beinahe an Tool. Auch wenn Ill Niño schon immer musikalisch mit ihrem temperamentvollen Latin-Charme gespielt haben, sind die südamerikanischen Zutaten auf „One Nation Underground“ überzeugender, aber vor allem harmonischer eingesetzt. Schlagzeuger und Gründervater Chavarri erklärt das so: "We listened to a lot of old salsa and meringue rhythms and beats as well as a lot of Afro Cuban and Santeria rhythms." Dank der Salsa-beeinflussten Basslinien von Laz Pinas, dem gefühlvollen Spiel auf den Akustikgitarren des Duos Luster/Paisante und den percussiven Tribal-Attacken Coutos gehen scheinbar unverknüpfbare Stile wunderbar miteinander Hand in Hand. Die Früchte der Arbeiten sind nicht nur in ihrem Schaffen gewachsene Musiker, sondern bezeugen auch Machados lyrischen Anspruch als sozialkritischen Beobachter. "The easiest thing to do is write about relationships and your family" behauptet der charismatische Frontmann, “It's much harder to make observations about the world around you. This record is about society being controlled and divided through all sorts of different influences – both internal and external. It's about looking at the world around you and realizing that there are things that are going on that are hidden from normal people like you and I, so that's why the record is called 'One Nation Underground'." Natürlich sind nicht alle Songs auf dem Album politischer Natur. Die Single „What You Deserve“ erzählt von den Konsequenzen, die es haben kann, wenn man glaubt, alles zu wissen. “It's about the circumstances that come with believing that we actually have the answers to everything. When we turn knowledge into a possession, and intelligence into a vanity, we leave no room for possibilities.” Ill Niño wurde Ende 1999 gegründet, 2000 schon von Roadrunner unter Vertrag genommen und verursachten ein Jahr später mit dem Debüt „Revolution, Revolucion“ ein Rumba-Beben in der Welt harter Musik. Viel Airplay für die wuchtige erste Single „What Comes Around“ und Auftritte sowohl auf der Ozzfest- als auch auf der Jägermeister-Tour verhalfen dem Album zu 250.000 verkauften Einheiten weltweit. Für „Confession“ aus dem Jahr 2003 konnte die Hitsingle „How Can I Live“ mit ihrer Platzierung so einiges Reißen, was die Albumverkaufszahlen von 200.000 in den USA und 400.000 Weltweit beweisen. Obwohl die Jungs von Ill Niño bis heute glücklich mit ihren ersten beiden Platten sind, sehen sie diese inzwischen nur noch als Aufwärmübung für ihr wahres Feuerwerk, „One Nation Underground“, an. "We wanted to step up and be more intricate in our writing and more musical with our instruments and articulate in what we say", erklärt Chavarri. "We all pushed each other and refused to hold back. I feel like this is the first real Ill Nino record. We busted our asses on this one. This is what Ill Nino should have been since the very beginning." Wer also schon zu den vorherigen Dauerbrennern steil ging, darf sich mit dem neuen Album auf Ill Niño par excellence freuen. „One Nation Underground“ ist das musikalische Dokument einer Band, die sich von Album zu Album weiterentwickelt hat. Clevere Musiker, die nun wissen, dass Lautstärke nicht gleich Power bedeutet und dass die Emotionen, die ein Salsa-Rhythmus erzeugt, die eines heftigen Thrash-Riffs übertreffen können. Das heißt natürlich nicht, dass euch keine Thrash-Riffs um die Ohren knallen werden. Also, macht euch bereit, diese wilden Kerle neu für euch zu entdecken.