Aktuelle Veröffentlichung:
MADBALL
"Legacy"
VÖ: 01.08.2005
Wenn es darum geht, die “Großen” des Hardcore auszumachen, sind einige elementare Faktoren entscheidend: Einfluss, Langlebigkeit und Ruhm.
Madball, ungestüme Haudegen des New York Hardcore seit Gründung 1988, sind eine der wenigen Gruppen, die von sich behaupten kann, all den oben genannten Ansprüchen zu genügen. Und das mit einem nicht totzukriegenden Spirit, der für viele das repräsentiert, was Hardcore im Herzen ausmacht.
Madball, die ursprünglich als Agnostic Front Side-Project mit einem jugendlichen Freddy Cricien am Mikro starteten – seines Zeichen jüngerer Bruder des legendären Agnostic-Front-Sängers Roger Miret – erspielten sich schnell einen Ruf als hart malochende bis ins Mark Hardcore lebende Band der aufblühenden New Yorker Szene. Ein Ruf, der sich ohne Zweifel bis heute bewahrheitet hat.
Ein Großteil ihres Ansehens sowohl in der Hardcore- als auch in der Metal-Szene haben sie ihren exzellenten Live-Shows zu verdanken, bei denen Madball keine Gefangenen machen. Tourneen durch Nord und Süd Amerika, Europa, Japan und Australien mit Bands wie Sepultura, Slayer, Black Sabbath, Sick Of It All und Hatebreed haben immer und überall bewiesen, dass Madball live eine Macht sind. Ihr Einfluss auf heutige Szene-Protagonisten wie Hatebreed oder Terror dürfte sich von selbst verstehen.
Dass sich NYHC als Marke fast in der gesamten Welt etabliert hat, ist auch ein Verdienst der vier vom Big Apple, die dank ihres unerschöpflichen Elans die Grenzen für roughe Sounds geweitet haben.
Zur Feier der über 15 jährigen einflussreichen Existenz unterschrieben Madball einen Deal mit Ferret Records. Mit ihrer Unterstützung erscheint nun das Highlight-Album der Band, ausdrucksvoll mit „Legacy“ betitelt. Von Metal-Hardcore-Produzent Zeuss (Hatebreed, Shadows Fall, Throwdown) gebührend in Szene gesetzt, ist „Legacy“ die Auflebung aller Standards, die Madball selbst gesetzt und Fans lieben gelernt haben: peitschende Rhythmen und Riffs, In-Your-Face-Vocals und ein eruptiver Tatendrang, den andere Hardcore-Truppen selbst nach 5 Jahren Mukki-Bude nicht erreichen werden.
“Die neue ist wie “Hold It Down” nur 10 mal besser!”, strotzt Langzeit-Bassist Hoya vor Selbstbewusstsein. „Wir haben definitiv einen entscheidenden Schritt nach vorne getan, sind aber ganz die typische Hardcore-Band geblieben. Wir machen keine Fusion-Experimentierscheiße. Wir machen das, was wir machen wollen. Musik, die zeitgemäß klingt, aber keinem Trendmist hinterherläuft.“
Madball sind konstant wie eine unaufhaltsame Lokomotive, aber bewegen sich auch genau wie eine solche weiter. Alte Tugenden reaktivieren, neu gewonnene Power hinzufügen, das Ziel anvisieren und zu einem kräftigen Sturm auf die Hardcore-Landschaft blasen – das ist die Devise von Madball Zweitausendfünf. Real-Life-Probleme der Straße, puschende Riff-Attacken und einem ins Gesicht springende Hooks wirken wie ein Kinnharken. „Legacy“ ist Madball in vollem Ausmaß!
„Musik hat uns über all die Jahre am Leben erhalten sie hat uns von der Straße geholt und aus dem Knast begleitet. Hardcore ist etwas, dass von Generation zu Generation weitergereicht wurde und wir fühlen, dass auch wir eine Brücke zu der nächsten Generation bauen können. So wie es schon die Old-School-Bands für uns getan haben. „Legacy“ ist unser Vermächtnis.“
Von ihrer Debut-EP 1989 („Ball Of Destruction“) über die Roadrunner-Klassiker („Set It Off“, „Demonstrating My Style“, „Look My Way“) bis hin zum aktuellen Ferret-Monsterwerk „Legacy“ sind Madball über alle Strömungen hinweg die allseits hoch respektierte HC-Combo geblieben. Leidenschaft und Optimismus war und ist stets der rote Faden dieser kämpferischen Truppe. Labelwechsel und kurzzeitige Auflösung (2001-2003) hin oder her, diese HC-Süchtigen kriegt so schnell niemand K.O.!
“Ich will diese Band weiter nach oben führen”, lautet Criciens Ansage. „Ich will Grenzen brechen, aber immer den Kern dessen repräsentieren können, was Madball ausmacht.“
Mission erfüllt, meine Herren! See you in the pit!