Anders als viele Bands, haben sich Royseven nicht in der Schule oder auf der Uni getroffen - man lernte sich über gemeinsame Freunde bzw. über eine Anzeige in einem Dubliner Musikmagazin kennen. Sänger Paul Walsh und Gitarrist Eamonn Barrett schalteten eine Anzeige im Hot Press Magazin, um einen neuen Schlagzeuger zu finden. Sie sprachen mit vielen potentiellen Kandidaten, entschieden sich aber schnell für Darragh Oglesby, der kurze Zeit später Paul O'Hara als neuen Keyboarder vorschlug.
Schließlich stiegen Bassist Bernard O'Neill und Gitarrist Sam Garland in die Band ein und damit war die Royseven Familie endlich vollständig. Und obwohl alle Musiker bereits zuvor in diversen Bands gespielt hatten, fühlte es sich dieses Mal bereits bei der ersten Probe für alle richtig an. "It was very natural", erinnert sich Bernard "it was clear we'd be able to work and create together. More than that, we knew that each of us shared the same goals and ambition, which was reassuring."
Drei Jahre ist es her, dass Royseven ihr, von den Kritikern gefeiertes, Debütalbum "The Art Of Insincerity" veröffentlichten. Mit Top Ten Singles und einer Top Twenty Chartsplatzierung in der irischen Heimat zogen sie aus, das europäische Festland zu erobern. Es folgten Europatouren als Support sowie Headliner- und Festivalshows bei Rock am Ring/Rock im Park und Oxegan, um nur einige zu nennen. In den vergangenen Jahren sind die sechs Iren nicht nur als Band zusammengewachsen, sondern konnten ihre songschreiberischen Fähigkeiten und ihre Live Performance weiterentwickeln, während sie an der Entstehung ihres zweiten Albums "You Say, We Say" arbeiteten.
Ein, zwei Jahre Songs schreiben, zusammen durch Irland reisen, Demos aufnehmen, TV- und Radio Shows spielen und ein paar Ausflüge aufs europäische Festland haben obendrein dazu beigetragen, dass sich die Jungs auch menschlich nähergekommen sind. „I suppose you have to become a group before you can write music that reflects a group" stellt Sam fest, "of course it's harder with six people. But throughout the gigs, travelling and rehearsals, we were actually, unknowingly, laying the foundations for our best work and with You Say, We Say it feels like we've finally arrived."