
Zusammen mit ihrem neuen Schlagzeuger Daniel Davison, haben sich Underoath - Tim Mctague (Gitarre), Spencer Chamberlain (Gesang), Grant Brandell (Bass), Chris Dudley (Keyboard) und James Smith (Gitarre) - mit ihrem neuen Album künstlerisch selbst übertroffen.
Mit Songs wie dem druckvollen und belebenden Opener „In Division" sind UNDEROATH zu die Championsleague der harten und melodischen Rockmusik aufgestiegen und die von Matt Goldman und Jeremy SH Griffith produzierte Platte „Ø (DISAMBIGUATION)" zeigt, dass selbst der Austritt von Schlagzeuger und Sänger Aaron Gillespie der Band keineswegs geschadet hat. Im Gegenteil - der Line-Up Wechsel hat die Entschlossenheit der Band noch mehr gestärkt.
Besonders Spencer hat seine Rolle als einziger Sänger der Band bereitwillig angenommen und bringt damit eine große Vielfalt an Melodien auf „Ø (DISAMBIGUATION)" ein. "We've never been afraid of singing, but the big poppy choruses are gone," sagt Gitarrist Tim. "This record has a lot more of a mature feeling. It wasn't that we hated melody, but we wanted it to be a proper fit."
Der Lieblingssong des Sängers auf dem kommenden Album ist "Paper Lung", eine der bisher am Weitesten denkenden Nummern der Band: "For me, it has a classic Deftones feel. It's still dark and heavy but there's a melody driving it. Big choruses, guitars, quirky keyboard touches. I love it."
Aber das heißt nicht, dass die musikalischen Faustkämpfe, welche die Fans bisher von UNDEROATH kannten, verschwunden wären, wie das punk lastige "Vacant Mouth," das zornige "Reversal", das wahnsinnige "Illuminator" und das bösartige, hirn-zermarternde "Who Will Guard The Guardians" beweisen.
Sowohl Spencer als auch Tim hielten beide den Eintritt von Drummer Daniel in die Band für ein Schlüsselelement um UNDEROATH weiter voran zu treiben. "The first person we considered was Daniel," sagt Tim, der schon seit 10 Jahren mit dem Schlagzeuger befreundet ist. "And he came down to play with us and things just clicked quickly and easily. There was no hesitation, he immediately fit in. After three weeks of writing with Daniel, we committed to do the new record on time and as planned. That spawned us into working every night, from 5 o'clock until 1 or 2AM the next morning. Playing for six to eight hours."
„Ø (DISAMBIGUATION)" wird dem gerecht, was es beabsichtigt - es ist ein Album das genauso für sich selbst spricht wie es in völliger Klarheit eine Band vorstellt, die im Laufe der Jahre bereits eine gute Portion an Misinterpretation durchleben musste und nun zum Befreiungsschlag ausholt.












