
Im Gegensatz zu ihren vorangegangenen Werken "With Roots Above and Branches Below" (mit dem sie 2009 ihren Namen in der Szene festigten) und der 2010er "Zombie EP" wirkt der gitarrenlastige, technisch versierte amerikanische Metal, dem man auf ihrem vierten Studioalbum "Dead Throne" lauschen darf, viel durchdachter und packender.
THE DEVIL WEARS PRADA zeigen auf dieser Scheibe, dass sie sich weiterentwickelt haben. Ihre Musik ist komplexer, ihre Texte tiefgründiger.
Als Produzent konnten sie keinen Geringeren als KILLSWITCH ENGAGE-Mastermind Adam Dutzkiewicz gewinnen. Der erste Kontakt kam zustande, als THE DEVIL WEARS PRADA Adams Band auf Tour supporteten und sie sich dabei gegenseitig zu schätzen lernten.
Neben Hranica komplettieren Jeremy DePoyster (Gitarre / Cleaner Gesang), Chris Rubey (Gitarre), Andy Trick (Bass), James Baney (Keyboard) und Daniel Williams (Schlagzeug) das Line-Up. Gemeinsam schrieben sie alle Stücke, die man auf "Dead Throne" findet, noch bevor sie sich mit Dutkiewicz ins Studio begaben.
"Adam did have an impact as far as structure and pulling things out and reorganizing. He sped up a number of the songs, cut measures in half, and generally trimmed fat," beschreibt Rubey. "Usually, this would be something that we wouldn't be into coming from a producer, but with Adam it totally worked for the best," fügt er hinzu.
Sowohl alte als auch neue Fans werden schnell verstehen, wie sie „Dead Throne" einzuordnen haben: Als einen emotionalen, packenden und brutalen musikalischen Ausflug, auf den sie eine Band mitnimmt, die sich keinen aktuellen Trends beugt. Thematisch wenden sie sich beispielsweise in die Brüche gegangenen Beziehungen und dem Durchhaltevermögen in Glaubensfragen zu.
Nach Veröffentlichung des Albums wollen THE DEVIL WEARS PRADA jetzt den Rest der Welt erobern, so wie sie es durch permanentes Touren bereits in den USA geschafft haben. 2011 spielten sie bereits einige Male in Europa, zuletzt waren sie dabei sogar auf der Main Stage des Download Festivals in England zu sehen. In diesem und dem kommenden Jahr wird die Band u.a. durch Amerika, Europa, Australien und Südamerika touren.











